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Eichsfeld und Harz vom 29. 11. - 1. 12. 2011

Adventsfahrt 2011

Die Adventsfahrt des Katholischen Seniorenforums Aschaffenburg Stadt führte vom 29. 11. - 1. 12. 2011 mit 34 Seniorinnen und Senioren nach Fritzlar - Germershausen im Eichsfeld - Goslar - Duderstadt.

 

Pünktlich um 09:00 Uhr am Dienstag fuhren wir los, Richtung Fritzlar.

Hier war unser erster Stopp mit Stadtführung. Wie im Flug verging die Zeit in diesem schönen Städtchen. Um den Marktplatz herum, wunderschöne alte Fachwerkhäuser. Wir konnten uns nicht satt sehen, soviel Schönes bekamen wir serviert. Der Stadtführer erzählte kurzweilig von den reichen Herren und Familien, die diese herrlichen Häuser bauen ließen. Zum Schluss sahen wir uns noch den Dom an, der aber leider innen schon mit Gerüsten wegen der anstehenden Renovierung zugestellt war. Trotzdem bekamen wir einen Eindruck von der Herrlichkeit des Gotteshauses.

Weiter ging es ins Katholische Bildungshaus St. Martin nach Germershausen, in dem wir sehr gut untergebracht waren.

Am Mittwoch fuhren wir in die Wilhelm-Busch-Mühle nach Ebergötzen, wo Wilhelm Busch sein 9. bis 14. Lebensjahr verbrachte. Er war einem Verwandten, dem Ebergötzer Pastor Georg Kleine, zur weiteren Erziehung übergeben worden.

Dort hat es uns ausnehmend gut gefallen. Zwei Damen erzählten uns viel über den Buben Wilhelm und seinen Freund, den Müllersohn Erich Bachmann, die man beide gut mit den Streichen von Max und Moritz in Verbindung bringen konnte. Die Mühle wurde in Betrieb gesetzt, die Gästestube gezeigt und das Schreibzimmer. Wir haben uns alle köstlich amüsiert und fuhren fröhlich weiter nach Goslar.

Hier waren wir sehr beeindruckt von der Schönheit der Häuser. Nicht nur um den Marktplatz, auch die Seitenstraßen waren gesäumt von herrlichen Fachwerkhäusern. Die zweistündige Führung wurde uns nicht zu viel, denn es gab Interessantes zu sehen und zu hören. Die Huldigungshalle im Rathaus - eine Pracht, Jahrhunderte alt, und noch so schön! Es war spannend und wunderbar, obwohl wir einige Treppenaufgänge zu bewältigen hatten.

Ein unvergesslicher Tag, da wir auch noch den Weihnachtsmarkt durchstreifen konnten und den Weihnachtswald, den es nur in Goslar gibt. Wir nahmen alle die Eindrücke von den vielen Gestalten, Gesichtern und Figuren an den Häusern mit nach Hause! Und die Geschichten dazu – einfach köstlich!

Am Abend war es dann besinnlich bei unserer adventlichen Feier mit Glühwein und Plätzchen.

Am Donnerstag statteten wir nach der frühmorgendlichen Roratemesse vor der Abreise der Wallfahrtskirche „Maria Verkündigung“ mit dem Gnadenbild „Maria in der Wiese“ in Germershausen noch einen Besuch ab.

Bei der Heimfahrt legten wir einen Stopp in Duderstadt ein. Eine kleine aber wunderschöne Stadt mit Marktplatz, zwei schönen Kirchen am Anfang und Ende des Platzes, auf dem der Weihnachtsmarkt aufgebaut wurde. Hier nun wurde alles bunt. Die Köpfte und Figuren an den Häusern waren bunt bemalt, was der Stadt einen fröhlichen „Datsch“ gab. Leider regnete es hier. Trotzdem gingen wir mit Herrn Pfarrer Simon als Führer die Straßen und Gassen auf und ab, weil alles so beeindruckend war, die Bläckmännle mit den langen Zungen, herrlich! Unser Pfarrer wusste einfach alles. Nach so viel Schönem und Wissenswertem kehrten wir alle zufrieden zum Bus zurück.

Es war eine schöne Fahrt. Wir haben viel gehört und gesehen, sogar den Brocken, denn in Goslar und auf dem Weg durch den Harz schien die Sonne. Auch die Einstimmung auf den Advent kam nicht zu kurz.