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Neujahrsempfang 2015

Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Katholischen Senioren-Forum Aschaffenburg-Stadt waren am Dienstag, 13. Januar 2015, der Einladung zum Neujahrsempfang in der Pfarrei St. Konrad gefolgt. Der Neujahrsempfang, der vor Jahren vom früheren Dekanatsaltenseelsorger Albert Leutbecher ins Leben gerufen worden war, soll jährlich ein Zeichen der Wertschätzung und der Dankbarkeit für ehrenamtliches Engagement in der Seniorenarbeit sein.

Eröffnet wurde der Neujahrsempfang mit einem festlichen Gottesdienst, den Dekanatsaltenseelsorger Friedbert Simon in der Kirche St. Konrad zelebrierte und der unter dem diesjährigen Jahresmotto des Katholischen Senioren-Forums stand: „Zwischen dem Alten - zwischen dem Neuen“.

Seit 50 Jahren gibt es in der Diözese Würzburg organisierte Seniorenarbeit. In der Begrüßung nahm der Zelebrant Bezug auf dieses 50-jährige Jubiläum:
„So dürfen wir in diesem Gottesdienst zuerst Gott danken für alle, die sich in diesen 50 Jahren für die Belange der älteren Menschen eingesetzt haben. Gott braucht immer wieder Menschen, die sich ihm mit ihren Fähigkeiten zur Verfügung stellen, damit seine Menschenfreundlichkeit in unserer Welt erfahrbar wird. Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Katholische Senioren-Forum gehören zu diesen Menschen, die sich als Werkzeuge Gottes zur Verfügung stellen, um Ihren Mitmenschen zu dienen. Dafür soll Ihnen mit diesem Neujahrsempfang „Danke“ gesagt werden.“ 

Im Mittelpunkt der Predigt stand das Lied, das die Liedermacherin Kathi Stimmer-Salzeder als Jubiläumslied eigens für das Katholische Senioren-Forum der Diözese Würzburg komponiert hatte:

1. So vieles schon vergangen, wer weiß, was kommen will?
    Du, Leben, liebes, halt’ ein wenig still:

Kehrvers:   
    Zwischen dem Alten, dem Neuen,
    hier uns zu freuen,
    schenkt uns, ja schenkt uns das Glück.
    Auf das Vergangene bauen,
    heißt, mit Vertrauen
    vorwärts zu schau’n und zurück.

 2. Ich denk’ der hellen Tage mit ihrer Heiterkeit,
     wo ihre eigne Dauer hat die Zeit.

 3. Ich denk’ der schweren Stunden, der Tapferkeit darin
    und ihrer Suche nach der Wege Sinn. 

4. Ich denk’ der Freundesworte, der Kraft, die sie geschenkt,
   
wenn jemand voller Wärme an uns denkt.

 Musikalisch wurde die Messfeier vom Tanzkreis unter Leitung von Marianne Zellfelder und von der Organistin Angelika Jansen mitgestaltet. 

Nach dem Gottesdienst begrüßte Dekanatsvorsitzende Tilly Krebs im Pfarrheim von St. Konrad alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie dankte den Ehrenamtlichen für ihren unersetzlichen Einsatz in der Seniorenarbeit in ihren Pfarreien und im Stadtdekanat. Die Freude und Dankbarkeit, die sie von den Senioren bei den verschiedensten Veranstaltungen erlebten, sei Ermutigung, die Arbeit mit und für die Senioren fortzusetzen.

Die Seniorenverantwortliche der Pfarrgemeinde St. Konrad, Angelika Glaser, gab einen Einblick in den bunten Reigen der verschiedenen Seniorenaktivitäten in der Pfarrei St. Konrad: Seniorenfasching ... Diavorträge ... Einladung am Pfarrfestmontag an Senioren ... Tanzkreis ... Halbtagesfahrten ... Seniorentreff auf der Gickelskerb ... Oktoberfest ... Adventfeier.

Grußworte wurden vom Hausherrn, Pfarrer Robert Stolzenberger, und vom Dekanatsratsvorsitzenden Walter Engelhard gesprochen. Regionalreferent Volkmar Franz gab einen Überblick über die nächsten Veranstaltungen im Katholischen Senioren-Forum:
4. Februar 2015: Premiere der Theatergruppe „Spätlese“ um 14.00 Uhr im Martinushaus
26. April 2015: Fest für die Region Untermain zum Jubiläum: 50 Jahre Katholisches Senioren-Forum.

Eine reich gedeckte und liebevoll angerichtete Getränke-, Kuchen- und Imbisstheke bot zum gemütlichen Beisammensein eine Auswahl schmackhafter Speisen und Getränke. Dem Seniorenteam von St. Konrad gebührt ein großes Dankeschön für die gelungene Ausrichtung des Neujahrsempfangs 2015. 

 

  Zwischen dem Alten - zwischen dem Neuen

  Zwischen dem Alten und zwischen dem Neuen
  steh’n wir und schauen voll Wehmut zurück.
  Wir seh’n die glücklichen, friedvollen Zeiten,
  die Stunden voll Freude und Glück.

  Zwischen dem Alten und zwischen dem Neuen
  halten wir inne und sehen die Last,
  die du, liebes Leben, als Bürde zu tragen,
  beschwerlich uns aufgelegt hast.

  Zwischen dem Alten und zwischen dem Neuen
  lässt uns die Frage nach Sinn nicht mehr los.
  Warum dieses Leid, diese drückenden Fragen?
  O Gott, dein Geheimnis ist groß!

  Zwischen dem Alten und zwischen dem Neuen
  schau’n wir zurück, und wir blicken voraus.
  Vertrauensvoll auf Vergangenes bauen,
  bereitet der Zukunft ein Haus. 

  Zwischen dem Alten und zwischen dem Neuen
  gibst du, Gott, unseren Wegen Geleit.
  Du stehst uns an all’ unsren Tagen zur Seite,
  führst sicher uns durch diese Zeit. 

Friedbert Simon