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Neujahrsempfang 2016

Über 70 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Katholischen Senioren-Forum im Dekanat Aschaffenburg-Stadt folgten der Einladung zum Neujahrsempfang 2016. Eröffnet wurde der Neujahrsempfang mit einem festlichen Gottesdienst, den Dekanatsaltenseelsorger Friedbert Simon in der Kirche St. Agatha zelebrierte und der unter dem diesjährigen Jahresmotto des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg stand "Barmherzigkeit verändert die Welt".

Mit diesem Jahresthema beteiligt sich das Senioren-Forum am von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Pfr. Friedbert Simon legte in seiner Predigt Wert auf den Glauben an einen barmherzigen Gott: "Dieses Gottesbild sollten wir ganz tief in uns aufnehmen – gerade wir älteren Menschen, die wir noch mit einem Gott erzogen wurden, der uns bei jedem Fehltritt züchtigt und bestraft", so Simon. Und wer an einen barmherzigen Gott glaube, der könne barmherzig zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen sein. 
Eine besondere Note erhielt der Gottesdienst durch die Mitgestaltung von über 20 Tänzerinnen, die mit ihren liturgischen Tänzen ebenfalls das Thema Barmherzigkeit aufgriffen. Die Tanzbeauftragten Marianne Zellfelder und Renate Reinhard hatten die Leitung der Tänze inne.

Im großen Saal im Martinushaus begrüßte die Dekanatsvorsitzende Tilly Krebs in ihrer gewohnten Frohnatur die Gäste des Neujahrsempfangs. Sie nutzte die Gelegenheit, allen ihren Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz und ihr Engagement in der Seniorenarbeit in den Pfarrgemeinden und auf Dekanatsebene zu danken. Dem Dekanatsaltenseelsorger gratulierte sie mit einem Gedicht und einem süßen Präsent zu seinem Geburtstag.

Nach der Begegnung bei Kaffee und Kuchen überbrachte Regionalreferent Volkmar Franz die Grüße und Wünsche zum neuen Jahr und ging in Reimform auf die Großwetterlage auf dem Planeten Erde zu den Stichworten "Flüchtlinge, Krieg, Terror und Gewalt ein". Er wünschte den Gästen auch im Hinblick auf das Jahresthema: "Lassen wir unser Tun und Denken vom Herzen leiten dann bleibt uns: Zu hoffen auf bessere Zeiten!" 

         

Weil Gott - deshalb auch ich

Gott zeigt sein offenes Herz für mich,
selbst wenn mein Herz erkaltet und verriegelt ist.             
              Deshalb will auch ich Herz zeigen
              und Wärme verbreiten dort,
              wo mir Kälte entgegen schlägt.

Gott geht mir nach und sucht mich,
wenn ich auf Abwegen bin und in die Irre gehe.
              Deshalb will auch ich auf jene zugehen,
              die gescheitert sind
              und auf einem Scherbenhaufen sitzen.

Gott zeigt Nachsicht mit mir,
wenn ich an meine Grenzen stoße und mein Versagen erlebe.
              Deshalb will auch ich nachsichtig sein
              mit den Begrenztheiten und Marotten derer,
              die mir auf die Nerven gehen.

Gott lässt sich herab zu mir,
wenn ich entkräftet am Boden liege und mich der Mut verlässt.
              Deshalb will auch ich denen nahe sein,
              die erschöpft und mutlos sind.

Gott verschließt mir nie seine Türe,
selbst wenn ich abweisend und verschlossen bin.
              Deshalb will auch ich offen bleiben
              für jene, die mich ablehnen und mir den Rücken zeigen.

Gott gibt seiner Barmherzigkeit ein Gesicht in Jesus,
der sich der leidenden Menschen erbarmt.
              Deshalb will auch ich lernen, barmherzig zu sein
              mit denen, die der Hilfe bedürfen.

Weil Gott barmherzig ist,
              deshalb —
              auch ich!

Friedbert Simon