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Neujahrsempfang 2017

60 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Seniorenarbeit der Pfarrgemeinden nahmen am Neujahrsempfang des Katholischen Senioren-Forums im Dekanat Aschaffenburg-Stadt teil. Gastgeber war in diesem Jahr das Seniorenteam der Pfarrgemeinde St. Kilian.

Der Empfang begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Kilian mit Dekan Wolfgang Kempf und Dekanatsaltenseelsorger Pfr. Friedbert Simon. Eine Tanzgruppe mit Tänzerinnen aus verschiedenen Tanzgruppen des Senioren-Forums gestaltete den Gottesdienst durch liturgische Tänze unter der Leitung der Tanzbeauftragten Marianne Zellfelder und Renate Reinhard mit. Ehrenamtliche übernahmen die Lektorendienste. Pfr. Friedbert Simon nutzte die Gelegenheit, in der Predigt das neue Jahresthema des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg "Kunst des Alters" aufzugreifen. Die beiden Gestalten Simeon und Hanna aus dem Neuen Testament nannte er "Alterskünstler", die vorlebten, das Alter anzunehmen mit seinen Annehmlichkeiten, aber auch mit seinen Begrenzungen und Beschwerden und daraus das Beste zu machen. "Sie geben drei Anregungen, wie wir das Alter gut gestalten - oder mit anderen Worten - wie wir das Alter kunstvoll leben können", so Pfr. Simon: 
1. Durch die Türen gehen, die im Alter noch offen stehen. 
2. Sich am Kleinen freuen 
3. Die Sehnsucht wach halten 
(Den gesamten Predigttext finden Sie unten unter "Downloads)

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Dekanatsvorstand zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal von St. Kilian ein. Hier hatte das Seniorenteam von St. Kilian schon alles trefflich vorbereitet. Die Dekanatsvorsitzende Tilly Krebs begrüßte die Anwesenden und dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz in der Seniorenarbeit das ganze Jahr über. Auch die Leiterin des Seniorenteams von St. Kilian und stellvertretende Dekanatsvorsitzende Hiltrud Klinger begrüßte die Ehrenamtlichen im Namen der gastgebenden Pfarrgemeinde.
Nach dem gemütlichen Beisammensein ließ es sich Regionalreferent Volkmar Franz nicht nehmen, seinen "Senf" zum neuen Jahr 2017 zu geben. In Reimform ging er auf die Geschehnisse in der kleinen und großen Welt ein. So wurde das Reformationsjahr 2017 ebenso beleuchtet wie die Diskussionen um die Pastoral der Zukunft, die erfrischenden Aktionen von Papst Franziskus bis hin zu den Krisen und Kriegen in der ganzen Welt. Den Abschluss bildete der Blick in die eher kleine Welt der Seniorenarbeit und der gereimte Wunsch: "Gehen wir's an, das neue Arbeitsjahr und das mit Mut, Gott geht mit uns und das tut einfach gut". 
(Die gesamte Rede finden Sie unten unter "Downloads") 

Volkmar Franz


    Kunst des Alters

       Eine Kunst des Alters ist es,
           angebotene Chancen zu ergreifen
    und Entdeckerfreude und Unternehmungslust
           über Langeweile und Nichtstun zu stellen.

    Eine Kunst des Alters ist es,
           auf das Naheliegende und Unscheinbare zu schauen
    und die Freude über die kleinen Geschenke des Lebens
           über das vergebliche Warten auf Wunder zu stellen.

    Eine Kunst des Alters ist es,
           Herzlichkeit und Freundlichkeit auszustrahlen
    und das Einfühlen in die Hoffnungen und Ängste der Menschen     
           über Selbstmitleid und Verbitterung zu stellen.

    Eine Kunst des Alters ist es,
           im positiven Denken zu wachsen
    und die Sonnenseiten der späten Lebensjahre
           über die Schatten des Alters zu stellen.

    Eine Kunst des Alters ist es,
           hoffnungsvoll zu leben
    und Optimismus und Lebensfreude
           über Verzagtheit und Ängstlichkeit zu stellen.

    Eine Kunst des Alters ist es,
           im Glauben fest zu stehen
    und das Vertrauen auf Gott
           über nagende Zweifel zu stellen.

    Eine Kunst des Alters ist es,
           mit Zuversicht ins neue Jahr zu gehen
    und die guten Erwartungen
           über alle schlimmen Befürchtungen zu stellen.

    Gott,
    du schenkst uns so viele Gaben,
           die die Tage und Jahre des Alters lebenswert machen.
    Dankbar nehmen wir sie an.
    Hilf uns,
           sie recht zu gebrauchen
           und mit ihnen unser Alter kunstvoll zu gestalten
    zu unserer Freude
    und Dir zur Ehre.

    Friedbert Simon