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Pastoral der Zukunft

Im Moment wird in der ganzen Diözese über die "Pastoral der Zukunft" diskutiert. Geplant ist, Pfarreiengemeinschaften zu Großpfarreien zusammen zu legen mit einem gemeinsamen Seelsorgeteam. Was haben diese Veränderungen für Auswirkungen auf die Seelsorge für ältere Menschen? Das Katholische Senioren-Forum sieht sich in diesem Prozess als Anwalt der älteren Menschen und hat eine eigene Stellungnahme verfasst und an Generalvikar Thomas Kessler und den Diözesanratsvorsitzenden Karl-Peter Büttner weiter geleitet. Hier können Sie die Stellungnahme nachlesen. Ihr Katholisches Senioren-Forum Diözese Würzburg

Diözesanvorstand - - - Fachstelle katholische Seniorenarbeit

 Votum zum Diskussionsprozess:
Zukunft der Pfarreien in der Diözese Würzburg 2030

1. Vorgabe
Auszug aus der Ordnung (2015):
Bestimmung des Auftrags des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg:
„Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft fordert die katholische Kirche in unserer Diözese neu heraus, Wert und Würde der alternden Menschen nachdrücklich zu betonen und sie bei der Ausgestaltung ihres Lebens zu begleiten.“

 2. Grundsätzliches zur Diskussion um die Zukunft der Pfarreien und Gemeinden
Als wichtig erachtet wird:

  • Anregung und Durchführung eines breiten Diskussionsprozesses in allen Dekanaten, Verbänden, Einrichtungen und Gremien der Diözese;
  • Planung einer Diözesansynode da die Veränderungen in der Struktur der Diözese äußerst weitreichend und tiefgehend sind;
  • Anstellung eines Prozessmanagers, der nicht aus dem kirchlichen Personal stammt, für die so vielschichtigen Prozesse der nächsten Jahre. 

 3. Leitende Grundfragen für den Bereich der kirchlichen Seniorenarbeit

  • Was ist im Blick auf Senioren wichtig?
  • In welcher Form werden die Senioren Kirche erleben und mitgestalten?

4. Vorschläge und Forderungen:

  • Ermöglichung von kirchlicher Beheimatung für alle Seniorinnen und Senioren:
  • Die SeniorInnen sollen sich wahrgenommen und ernst genommen wissen.
  • Ältere Menschen sollen auch künftig Glaube und Kirche mit Freude und als sinnstiftend erleben können, um davon missionarisch Kunde zu geben.
  • Sicherung von Begegnungsmöglichkeiten bis in die kleinsten Dörfer und Räume: Seniorentreffen verschiedener Art, Raumangebot, Begleitung der Leitenden, konsequente Vernetzung zwischen Gemeinden und neuer Pfarreiebene u.a. durch einen eigenen Seniorenseelsorger im Seelsorgeteam.
  • Ermöglichung der kontinuierlichen Hauskrankenkommunion und der seelsorglichen Begleitung der Hauskranken durch ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen.
  • Gründung und Begleitung von Besuchsdiensten.
  • Ermöglichung von generationsübergreifenden Begegnungen und Veranstaltungen.
  • Ermöglichung sonntäglicher Gottesdienste auch in kleinen Ortschaften.
  • Qualifizierung, Installierung und Begleitung von Ansprechpartnern vor Ort in den Gemeinden (z.B. örtlicher Kirchengemeinderat; ein offiziell für etwa drei Jahre ernannte/r Gemeindeleiter/in).
  • Sicherung eines guten Zusammenwirkens mit der Altenheimseelsorge, der Caritas und allen (ambulanten) Pflegediensten. 


14.6.2016       Franz Schmitt, Diözesanaltenseelsorger